Mit Masken sich und andere Menschen schützen

Seit Anfang dieses Jahres sind wir alle von der Corona-Pandemie sowie den darauffolgenden Maßnahmen betroffen. Während so manches Unternehmen, so zum Beispiel auch viele Gastronomiebetriebe, die Zeit nicht überstanden haben, hatten andere mehr Glück. Eine Einschränkung, von der alle Menschen gleichermaßen betroffen sind, ist die Maskenpflicht. Diese gilt vielerorts, so zum Beispiel auch beim Betreten von Läden (z.B. Supermärkten, Tankstellen), Behörden oder Schulen. Doch nicht jedermann befürwortet die Maskenpflicht. Was man von der Pflicht Masken zu tragen hält, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Tatsache ist aber, dass bestimmte Masken sehr wohl einen großen Nutzen bieten. Hierzu zählen vor allem FFP3 Masken, die jedoch die wenigsten Menschen tragen. Weitaus häufiger kommen einfache Mund-Nasen-Bedeckungen sowie FFP2 Masken zum Einsatz. Auf Letztere gibt es aktuell sogar einen Ansturm in den Apotheken, da sie bis zum 6. Januar kostenlos an Risikopatienten ausgehändigt werden.

Wieso sollte man lieber FFP3 Masken nutzen?

Diese Frage lässt sich einfach beantworten. Die FFP Masken sind in drei unterschiedlichen Stufen unterteilt. FFP1 Masken bieten den geringsten Schutz. Nichtsdestotrotz filtern sie mindestens 80 Prozent der Schadstoffe aus der Luft. Zugleich beträgt die Undichtigkeit maximal 22 Prozent. Zwar steht es außer Frage, dass auch diese Masken ihre Daseinsberechtigung haben, doch um sich und andere erfolgreich vor Covid-19 oder anderen Viruserkrankungen zu schützen, eignen sie sich nur bedingt. FFP2 Masken eignen sich hierfür schon eher. Deren Undichtigkeit beträgt maximal acht Prozent. Die Masken mit der Bezeichnung FFP3 weisen jedoch nur noch eine Undichtigkeit von maximal zwei Prozent auf. Sie filtern aus der Luft gar mindestens 99 Prozent der Schadstoffe, weswegen sie sich mit Abstand am besten eignen. Das gilt selbstverständlich auch für viele weitere Anwendungszwecke.


Bringen die FFP Masken mit der höchsten Schutzklasse auch Nachteile mit sich?

Wie bereits angedeutet überwiegen die Vorteile. Trotz allem gibt es auch zwei Nachteile, die wir Ihnen nicht verschweigen möchten. Zum einen sind FFP Masken mit der höchsten Schutzklasse deutlich teurer und zum anderen besteht die Gefahr, dass Anwender beim Tragen jener Masken schlechter Luft bekommen. Je geringer die Undichtigkeit, desto wahrscheinlicher, dass Atemnot auftritt. Nichtsdestotrotz gilt es hier festzuhalten, dass dies im Normalfall keine Gefahr darstellt, schon gar nicht bei gesunden Menschen. An dieser Stelle möchten wir jedoch darauf hinweisen, dass es auch Erkrankungen gibt, bei denen man lieber auf das Tragen einer Maske verzichten sollte. Dazu zählen auch diverse Lungenerkrankungen.


Auf was sollte man beim Kauf und bei der Verwendung der Masken achten?

Beim Kauf sollte man vor allem darauf achten, dass die Masken von seriösen Herstellern bezogen werden. Grundsätzlich ist es ratsam Masken ausschließlich aus EU-Ländern zu beziehen. Vor Masken, die außerhalb der EU produziert werden, sollte man im Regelfall Abstand nehmen. Diese sind zwar oftmals deutlich günstiger, wurden aber womöglich nicht ausreichend geprüft. Auch besteht die Gefahr, dass Hygienevorschriften, die innerhalb der EU gelten, überhaupt nicht beachtet wurden. Bei der Verwendung der Masken sollte man insbesondere darauf achten keinen Sport zu treiben. Sportliche Betätigungen sollten grundsätzlich ohne Maske erfolgen. Des Weiteren sollte man, sofern man Atemnot verspürt, die Maske umgehend abnehmen.